Über starke Abwehr zum 10:4 Sieg

Nach dem enttäuschenden Auftritt gegen Backnang haben die Verbandsliga-Wasserballer der SSG Reutlingen/Tübingen gegen den SV Heilbronn Charakter gezeigt und sich souverän mit 10:4 durchgesetzt.


Garant für den Sieg war insbesondere die gute Deckungsarbeit, ein starker Tim Rach im Tor und eine deutlich verbesserte Überzahlqoute. In der ersten Spielminuten scheiterten die Gäste gleich zweimal am Torgestänge, eher Alexander Laible per Tempogegenstoß gleich den ersten Torwurf sicher verwandeln konnte. Die Unterländer antworteten mit zwei Toren, doch Niels Kregel täuschte ein Abspiel an und setzte seinen präzisen Fernwurf zum 2:2-Viertelstand ins Toreck. Auf die erneute Gästeführung antwortete der eingewechselte Jörn de Haan nach zweimaligen Zuspielen von Björn Kregel mit einem Doppelpack zur erneuten Führung. Der vierte Gästetreffer zum 4:4 in der 12. Spielminute sollte deren letzter der Partie werden. Durch ein Überzahltor durch Axel Kaschner und de Haans dritten Treffer ging es mit 6:4 in die Halbzeit. Spätestens mit Laibles Doppelpack zum 8:4 und einem Treffer von Björn Kregel gaben sich die Gäste geschlagen und brachten einige Nachwuchstalente von der Bank ins Spiel. Vor dem letzten Spielabschnitt forderte Spielertrainer Roland Maurer seine Mitspieler auf, die zur Verfügung stehende Angriffszeit von 30 Sekunden konsequent zu nutzen und nur dann einen Torabschluss zu versuchen, wenn sich eine absolut zwingende Chance ergab. Den letzten Treffer der Partie steuerte Axel Kaschner bei, zuvor kam die SSG bei verdeckt laufender Uhr des öfteren ins Zeitspiel.
Mit nun 13 Punkten bei noch drei ausstehenden Partien hat die SSG als aktuell 7. mindestens den 8. Platz sicher und sogar noch theorethische Chancen auf Platz 4, vorausgesetz sie gewinnt gegen die WBG Villingen-Schwenningen, die SSG Weil am Rhein und bei der TSG Weinheim. (jdh)
SSG Reutlingen/Tübingen: Jörn de Haan, Alexander Laible (je 3 Tore), Axel Kaschner (2), Björn und Niels Kregel (je 1), Erik Fitzner, Sergei Goldman, Roland Maurer, Giulio Mendola, Herbert Weil und Tim Rach (TW)