Wasserballer zurück in der Erfolgsspur

Nach kleinen Anfangsschwierigkeiten gelang den Verbandsliga-Wasserballern der SSG Reutlingen/Tübingen nach zuletzt zwei vermeidbaren Niederlagen gegen Tabellenschlusslicht MTV Stuttgart mit 8:5 (0:2, 2:0, 3:1, 3:1) der erwartete Heimsieg. 

Spielertrainer Roland Maurer gab in der Anfangsformation den Spielern das Vertrauen, die in den letzten Partien unter teilweise widrigen äußeren Bedingungen antraten und verzichtete zunächst auf den Einsatz der Rückkehrer. Bereits in den ersten Minuten scheiterte Center Jörn de Haan mit zwei guten Chancen am starken MTV-Torhüter und auch seine Kollegen ließen ihre Möglichkeiten sträflich ungenutzt. Während Tim Rach im Zusammenspiel mit der Abwehr einige Male gut parierte, war er bei zwei Kontertoren der Gäste machtlos. Die Einwechslung von Björn Kregel und Alexander Laible brachte im zweiten Abschnitt sichtbar Bewegung in das Angriffsspiel, da sich nun Passmöglichkeiten ergaben. Mit zwei Toren, eines davon in Überzahl sorgte Kregel für den Ausgleich zu Halbzeit. In einer weiteren Überzahlsituation traf de Haan nach der erneuten Gästeführung auf Vorlage von Kregel zum 3:3, ehe Laible einen Strafwurf sicher versenkte und kurz darauf erstmals mit dem 5:3 einen 2-Torevorsprung erzielen konnte. Der erneute Anschluss des MTV hatte nur bis zum nächsten Ballkontakt von Laible Bestand, der mit seinem dritten Treffer alle aufkommenden Hoffnungen der Gäste sofort erstickte. Dennoch kämpften sie sich erneut heran. Nach einem ersten ungenutzt Überzahlspiel verwandelte Maurer zwei Minuten vor Ende ein erneutes Überzahlspiel, ehe Kregel mit seinem dritten Tor den Endstand von 8:5 erzielte. Mit nun 10:8 Punkten als Vierter haben die SSGler ihre Chance auf den dritten Tabellenplatz gewahrt. Gegen die WBG Villingen-Schwenningen am 07.06. ist aber eine Steigerung nötig, um erneut zu Punkten.

SSG Reutlingen/Tübingen: Tim Rach (TW), Roland Maurer (1), Jörn de Haan (1), Björn Kregel (3), Niels Kregel, Florian Rodi, Alexander Laible (3), Erik Fitzner, Sergei Goldman, Florian Panigai, Valentin Kranich und Julian Tötsch