Rückstand im ersten Viertel zu große Hypothek

In der Auswärtspartie beim VfL Kirchheim gab es beim 6:13 (0:6, 4:1, 1:6, 0:0) für die Verbandliga-Wasserballer der SSG Reutlingen/Tübingen nichts zu holen.

Trotz zweier gewonnener Spielabschnitte gingen die Punkte zu recht an den Gastgeber, der einen blitzsauberen Start hinlegte und mit 6:0 im ersten Viertel den Grundstein zum Erfolg legte. Die SSGler hatten bis dahin einige gute Chancen liegen lassen und zudem noch in zwei strittigen Szenen nicht das Tor zugesprochen bekommen. Trotz des hohen Rückstandes fanden die SSGler Dank des Anschlusses von Alexander Laible nun richtig in die Partie. Center Jörn de Haan traf dreimal in Folge, scheiterte aber ausgerechnet völlig freistehend kurz vor der Pause am gegnerischen Torwart. Statt eines möglichen 5:7 gingen die Kirchheimer mit drei Toren Vorsprung aus der Halbzeit. Hoffnung auf eine Wende keimte auf, als Valentin Kranich auf 5:7 verkürzen konnte. Die Gastgeber waren sich dem Ernst der Lage in dieser Phase bewusst und brachten daraufhin wieder ihre Anfangsformation ins Wasser, während die SSGler mangels Auswechselspieler mit ihren Kräften haushalten mußten. Mit einem 6:0-Lauf sorgten sie für die Entscheidung. Kurz vor Ende des dritten Abschnitts dezimierten sich die SSGler selber, Torwart Tim Rach zog den gegnerischen Stürmer nach dessen Torerfolg kurz unter Wasser, weil er sich bedrängt fühlte. Die Schiedsrichter verwiesen ihn des Feldes und Center de Haan übernahm die Torwartposition. Trotz dieser Schwächung gelang den Teck-Städtern kein Tor, dafür sorgte Kranich für den Viertelgewinn.

SSG: Tim Rach (TW), Jörn de Haan (3 Tore), Björn Kregel, Niels Kregel, Alexander Laible (1), Erik Fitzner, Tim Siegel und Valentin Kranich (2)