Niederlage gegen Zuffenhausen II

Durch die angespannte Stuttgarter Bädersituation trug der SSV Zuffenhausen 2 sein Heimspiel in Stuttgart-Plieningen aus und setze sich deutlich gegen die SSG Reutlingen/Tübingen mit 19:12 (7:3, 5:4, 3:2, 4:3) durch.

In einer ereignisreichen Partie mit 31 Treffern und 21 Hinausstellungen sowie zwei Strafwürfen setzte das Heimteam frühzeitig mit einem 4:0-Lauf ein deutliches Zeichen, dass sie die Punkte an diesem Abend nicht abgeben wollen. Erst in der 4. Minute gelang Center Jörn de Haan det Anschlusstreffer. Als wenig später Sergei Goldman und Axel Kaschner jeweils in einer Überzahlsituation verwandeln konnten, waren die SSGler zumindest kurzzeitig wieder dran, ehe die Gastgeber mit einem viertelübergreifenden 3:0-Lauf ihre Führung wieder auf ein komfortables 8:3 ausbauen konnten. Unmittelbar nach Niels Kregels Tor zum 8:4 verabschiedete sich sein Bruder Björn mit dem dritten persönlichen Fehler aus dem Spiel. Mit Toren von Spielertrainer Roland Maurer, Kregel und de Haan ging es mit 12:7 zum Seitenwechsel und zur Halbzeitbesprechung, mittlerweile auch ohne Centerverteidiger Niels Kregel, der ebenfalls die rote Flagge nach seinem dritten Ausschlussfehler erhielt. 
Ohne die beiden Routiniers waren jetzt die mitgereisten Jugendspieler umso mehr gefordert. Nach dreimonatigem ärztlichen Sportverbot erkämpfte sich Valentin Kranich einen 5m-Strafwurf, den er auch glücklich selber verwandeln konnte. Inzwischen kam auch Torhüter Nikita Tkatschenko gut in die Partie und vereitelte einige Großchanchen der Gäste. Ihm war es mit zu verdanken, dass sich der ungefährdeten Heimsieg der Gastgeber in moderaten Bahnen bewegte. Mit der Schlusssirene schob de Haan nach einem Abpraller den Ball zu seinem fünften Treffer über die Linie. Nächsten Samstag geht es nach Heidenheim, einer ebenfalls schweren Auswärtsaufgabe. 

SSG Reutlingen/Tübingen: Nikita Tkatschenko (TW), Roland Maurer (1), Jörn de Haan (5), Björn Kregel, Niels Kregel (2),Axel Kaschner (2), Erik Fitzner, Sergei Goldman (1), Valentin Kranich (1) und Julian Tötsch